Metalle – Mitglieder einer Stoffgruppe
Metalle entdecken
Acht kurze Steckbriefe: Woher kommen ihre Namen? Wie verhalten sie sich? Und wofür brauchen wir sie?
Was ist typisch für Metalle?
Viele Metalle besitzen metallischen Glanz, leiten elektrischen Strom und Wärme gut und lassen sich verformen. Ihre chemische Reaktivität ist jedoch sehr unterschiedlich: Gold ist wenig reaktiv, Magnesium reagiert deutlich leichter.
So liest du die Steckbriefe
Physikalische Eigenschaften kann man beobachten oder messen, ohne den Stoff chemisch zu verändern.
Chemische Eigenschaften beschreiben, wie ein Stoff mit anderen Stoffen reagiert.
Die Fotos werden online von Wikimedia Commons geladen. Ohne Internet erscheinen selbst gezeichnete Metallsymbole.
Merke: Edelmetall oder unedles Metall?
Unedle Metalle geben vergleichsweise leicht Elektronen ab und reagieren häufig mit Säuren unter Bildung von Wasserstoff (z. B. Magnesium oder Zink mit verdünnter Salzsäure). Edle Metalle wie Gold reagieren deutlich schwerer. „Edel“ bedeutet nicht, dass ein Metall unter allen Bedingungen völlig reaktionsträge ist.
Wichtig: Metalle und Metallsalze können gesundheitsschädlich sein. Versuche mit Metallen, Säuren und Flammen gehören in den beaufsichtigten Chemieunterricht.
🔎 Prüfe dein Wissen
1. Welches Metall ist besonders leicht und wird im Flugzeugbau verwendet?
Aluminium. Es hat eine geringe Dichte von etwa 2,7 g/cm³.
2. Warum wird Kupfer für Stromleitungen eingesetzt?
Weil Kupfer elektrischen Strom sehr gut leitet und sich zu Drähten ziehen lässt.
3. Was schützt Aluminium trotz seiner Reaktionsfreudigkeit vor weiterer Korrosion?
Eine dünne, fest haftende Schicht aus Aluminiumoxid.
4. Welches der vorgestellten Metalle ist bei Raumtemperatur flüssig?
Keines. Alle acht vorgestellten Metalle sind bei 20 °C fest.