Entkalken – Säuren helfen im Haushalt

Calciumcarbonat(Kalk) ein Salz der Kohlensäure und seine engsten Verwandten die Hydrogencarbonate lassen sich mit Säuren zerstören. Essigsäure oder Citronensäure eignen sich dazu in den einfachsten Fällen. Für großflächige Anwendungen im Außenbereich kommen unter Umständen auch stärkere Säuren wie die Salzsäure zum Einsatz.

Die Chemie des Entkalkens:

Calciumcarbonat + Säure \( \longrightarrow \) Calciumsalz der Säure + Kohlenstoffdioxid
(Kalk)
Calciumcarbonat + Salzsäure \( \longrightarrow \) Calciumchlorid + Kohlendioxid

Calciumcarbonat + Citronensäure \( \longrightarrow \) Calciumcitrat + Kohlendioxid

Ein Versuch mit 3 Entkalkern:

Anwendung im Alltag:

Kalkbrennen – früher und heute

Kalkbrennen - früher und heute

Calciumcarbonat – Kalkstein, ein Mineral, welches jederzeit auf der Erdoberfläche verfügbar war und bei großer Hitze aufgespalten werden konnte. Anfangs mit wenig effektiven Holzfeuern wurde es später in fortgeschrittenen Schachtöfen mittels Kohle verarbeitet.

Der Beruf des Kalkbrenners war weit verbreitet und unabdingbar für den Städtebau. Jeder benötigt Branntkalk, den Baustoff, der nachdem er mit Wasser gelöscht wurde langsam wieder zu dem festen Kalkstein abband.

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