Kalkbrennen – früher und heute

Kalkbrennen - früher und heute

Calciumcarbonat – Kalkstein, ein Mineral, welches jederzeit auf der Erdoberfläche verfügbar war und bei großer Hitze aufgespalten werden konnte. Anfangs mit wenig effektiven Holzfeuern wurde es später in fortgeschrittenen Schachtöfen mittels Kohle verarbeitet.

Der Beruf des Kalkbrenners war weit verbreitet und unabdingbar für den Städtebau. Jeder benötigt Branntkalk, den Baustoff, der nachdem er mit Wasser gelöscht wurde langsam wieder zu dem festen Kalkstein abband.

Fruchtsäuren

Das schmeckt ja sauer!

So in etwa reagieren wir auf die überraschende Unreife von sonst süß schmeckenden Früchten. Aber auch reife Früchte enthalten diese Geschmacksstoffe. Wir kennen sie aus Äpfeln, Zitrusfrüchten, Beeren und viel mehr.

Fruchtsäuren

Zu den Fruchtsäuren gehören Äpfelsäure, Citronensäure, Fumarsäure, Gluconsäure, Glycolsäure, Mandelsäure, Milchsäure, Oxalsäure, Salicylsäure, α-Hydroxycaprylsäure und Weinsäure. Diese Stoffe sind aber nicht unbedingt, was wir als Säure erwarten. So ist die Citronensäure ein geruchloses, farbloses, wasserlösliches Pulver. Sie wurde erstmal 1785 von Carl Wilhelm Scheele dem Entdecker des Sauerstoffs isoliert. Sie wird als Lösungsmitteln für Kalk in entsprechenden Reinigern eingesetzt und ist der Lebensmittelzusatzstoff E330. An der Haltbarmachung von Blutspenden ist sie ebenso beteiligt, wie als Rostentferner, kosmetischer Wirkstoff in Cremes und Lotions.

Die Äpfelsäure

ist als E269 zugelassenes Säuerungsmittel und für ihren „grasigen“ Geschmack bekannt. Sie wird gern herben Speisen zugesetzt. Die Salze der Äpfelsäure – die Malate – dienen uns in Kartoffelchips dazu, diesen Genuss bis in´s Ungesunde ausarten zu lassen. Sie sind mitverantwortlich für dieses „immer mehr wollen“.

Du findest mehr zum Thema im Internet (www.chemie-schule.de) und im LERNPROGRAMM Chemieseiten (nur für den PC)

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