Roheisen und Stahl (Wiederholung)
Vom Eisenerz zum Stahl:
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Chemie kann man üben!
Vom Eisenerz zum Stahl:
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Inzwischen zählen wir mehr als 5000 Legierungen mit dem Namen Stahl.
Stahl ist eine eisenhaltige Legierung, die maximal 2% Kohlenstoff enthält. Der Gehalt an Schwefel oder Mangan variiert ebenso wie der Phosphorgehalt und die Anteile an weiteren eigenschaftsbeeinflussenden Metallen und Nichtmetallen. Stoffe, die den Stahl in seinen Eigenschaften verschlechtern, nennt man Störstoffe. Eigenschaftsverbessernd sind vor allem die Legierungsmetalle wie Chrom, Nickel, Vanadium, Titan, Aluminium und einige mehr.
Stahl wird direkt im Anschluss an den Hochofenprozess in benachbarten Stahlfabriken hergestellt. Dazu wird das Roheisen aus dem Hochofen in offenen Pfannen in das Stahlwerk transportiert und dort in einem ersten Schritt von seinen Störstoffen befreit, danach im 2. Schritt mit den eigenschaftsverbessernden Stoffen legiert.
Hier findest Du eine Liste der Legierungselemente und ihren Einfluss : (LINK)
Einen guten Überblick über die Stahlsorten und ihre Benennung liefert LINK.
Stahl wird zum großen Teil aus Roheisen gewonnen,
Eine ausführlichere Variante…
Variante 2
Stahl aus Schrott, auch das geht…
Der Elektrostahlofen
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Das flüssige Gold ist auf unserer Erde nur sehr ungleichmäßig verteilt und bedeutet für einen Staat, der darüber verfügt großen Reichtum. Noch vor kaum mehr als 100 Jahren wurde ein russischer Chemieprofessor beauftragt, für den Stoff Erdöl Verwendungsmöglichkeiten zu finden. Er verwies darauf, dass die übel riechende Flüssigkeit wohl nur zum Verbrennen geeignet sei.
Erdöl ist heute DER Rohstoff überhaupt!
Eine Welt ohne Öl? Undenkbar! Noch!
Material
Wechsel zu: Präsentation Erdöl (neuer Tab)
Woraus entstand Erdöl eigentlich? – Entstehung von Erdöl
Anschlussvideo … Entstehung von Erdöl – SWR Video mit anschließender Destillation
Und was macht man daraus?
oder nochmal anders…
…und Entstehung und Destillation in der Kurzvariante
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Schon lange finden wir an der Erdoberfläche keine metallurgisch interessanten Erze (wie Eisenerz
) mehr in abbauwürdigen Mengen. In früher Zeit begann man deshalb in der Erde zu graben, um Rohstoffe zu finden. Älteste Grabungsspuren davon finden wir von vor über 6500 Jahren.
Eisenerze bauen wir seit 800 v. Chr. in den Alpen und später auch in Mitteldeutschland ab. Man löste das Eisenerz (Chalkopyrit)aus der Wand, indem man es erhitzte und dann mit Wasser abschreckte. Das Erz wurde schichtenweise in einen Rennofen gefüllt im Wechsel Holzkohle und später mit Steinkohle. Im Rennofen konnte das Brennstoff-Erz- Gemisch „durchbrennen“ es entstand im Ofenboden ein Eisenklumpen (Luppe) und flüssige Schlacke(Gesteinsreste und Abprodukte) rannen aus dem Ofen.
Video zum Nachbau eines Rennofens
Mit der Erfahrung wurden die Schächte höher und die Luftzufuhr wurde über Blasebälge geregelt, es entstanden die Hochöfen die heute mit Heißwindanlagen und automatischen Beschickungssystem ausgestattet sind. Heutzutage baut man 30m – 75m hohe Öfen, die pro Tag bis zu 10.000 Tonnen Roheisen liefern. Diese Öfen sind an Stahlwerke benachbart gebaut, damit das spröde und damit nicht schmiedbare Roheisen sofort nach der Erzeugung mit möglichst wenig Transportweg zu Stahl weiterverarbeitet/veredelt werden kann.
>>Link zu Google Maps: Hochofen Dortmund(3D)<<
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Eisen- / Stahlproduktion – zusammenfassend
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