Salzsäure – Chlorwasserstoffsäure

  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  

Chlorwasserstoffsäure (Trivialname: Salzsäure) entsteht durch das Lösen von gasförmigem Chlorwasserstoff (HCl) in Wasser . Dabei zerfällt das Molekül in Ionen. Das Wasserstoffion (H+) das Chloridion (Cl) bilden sich. 507 Liter – das sind 815g – lösen sich begierig in einem Liter Wasser. Damit entsteht eine konzentrierte Salzsäure von 42% HCl Gehalt.

Das begierige Auflösen in Wasser erzeugt im Rundkolben mit dem Chlorwasserstoffgas einen Unterdruck, der den Effekt des hereinströmenden Wassers zur Folge hat.

Im Labor wird diese stechend riechende Säure durch die Reaktion von Natriumchlorid(Kochsalz) mit Schwefelsäure gewonnen. Diese Reaktion ist nach ihrem Entdecker J.R. Glauber benannt.

Dazu wird hier Schwefelsäure in einer Glas mit Natriumchlorid gegeben. Das entstehende Gas wird in wässrige Unitest-Indikatorlösung eingeleitet. Die Rotfärbung zeigt an, dass sich das eingeleitete Gas mit dem Wasser zu einer Säure verbunden hat.

Salzsäure ist eine ätzende, stechend riechende Flüssigkeit, die mit unedlen Metallen reagiert.

Bei dieser Reaktion entstehen gasförmiger Wasserstoff und das jeweilige Chlorid, das Salz der Salzsäure. Magnesiumchlorid, Aluminiumchlorid, Zinkchlorid und Eisenchlorid. Gold und Silber reagieren nicht mit dieser Salzsäure.

$$ Mg + 2 HCl \to H_2 + MgCl_2 $$
$$ 2 Al + 6 HCl \to 3 H_2 + 2 AlCl_3 $$
$$ Zn + 2 HCl \to H_2 + ZnCl_2 $$
$$ Fe + 2 HCl \to H_2 + FeCl_2 $$

Aufrufe 104 total views, Heute 6 views today